Juap
Vollständiger Name: Phrajuap Somchai
Alter: 66 Jahre (geboren 1943)
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Wohnort: Bang Niang

(Bild: Juap in ihrem Haus in Bang
Niang - Mai 2009)
Nachdem Juap, wie sie liebevoll von ihrer Familie und Freunden genannt wird, beim Tsunami im Jahre 2004 nur knapp mit dem Leben davon gekommen war, traf sie 2,5 Jahre später ein weiteres, hartes Schicksal. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr Mitte 2006 Nierenversagen.
Juap musste umgehend in die Hände erfahrener Mediziner, die in den staatlichen Krankenhäusern nur in sehr geringer Zahl zur Verfügung stehen. Zwar wurde sie auf die Warteliste gesetzt, doch da aber jede Minute zählte, brachte ihr Sohn sie in eine Privatklinik in das ca. 80 km entfernt gelegene Phang Nga. Dort erhielt sie 3 mal pro Woche die lebensnotwendige Dialysebehandlung und auch entsprechende Medikamente.
Durch die anstrengenden zu zeitintensiven Behandlungen verschlechterte sich Juaps körperlicher Zustand zusehends und schon kurze Zeit später konnte sie ihren Haushalt nicht mehr allein führen. Daraufhin gab ihr Ehemann seinen Beruf auf und kümmert sich seitdem liebevoll um sie.
Um die Finanzierung der kostenintensiven Behandlung zu ermöglichen, nahm Juaps Ehemann eine große Hypothek auf und belieh ein seit Generationen in der Familie befindliches Grundstück und auch die Kinder, die alle selbst kleine Familien haben, unterstützen ihre Eltern finanziell.
Obwohl Juap nun seit Ende 2008 einen Platz in einem staatlichen Krankenhaus hat und somit die Behandlungskosten niedriger geworden sind, ist die Familie kaum noch in der Lage den Betrag für die zweimal wöchentlich stattfindende Dialysebehandlung und die erforderlichen Medikamente Monat für Monat aufzubringen.
Mittlerweile sind Juaps Venen am rechten Arm so zerstört, dass ihr eine Venenplastik implantiert werden musste, die ihr jedoch große Schmerzen bereitet und den Arm fast bewegungsunfähig macht. Ihr von der Krankheit gezeichneter schwacher Körper ist mittlerweile auf einen Rollstuhl angewiesen, da sie selbst kaum mehr eigenständig laufen kann.
Da die Kosten der zweimal wöchentlich erforderlichen Dialysebehandlung und des medikamentösen Aufwands recht kostenintensiv sind (mtl. ca. THB 15.000,-), suchen wir für Juap gleich mehrere Paten, damit die erforderlichen Behandlungen und Medikamente sichergestellt werden können.

(Bild: Juap zu Hause in Bang Niang -
Mai 2009)
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